Alle ziehen an einem Strang

Teninger Gesamtwehr bestätigt bei Übung ihre Leistungsfähigkeit.

TENINGEN. Zahlreiche Bürger beobachteten am Samstagnachmittag die Hauptübung der Feuerwehr. Gesamtwehrkommandant Lars Stukenbrock und seine Abteilungskommandanten hatten eine realitätsnahe Übungsannahme erstellt. Angesichts des Objekts, dem Heimatmuseum Menton, hatte manch einer die schrecklichen Bilder des Großbrandes an der Kirchstraße am 14. September 2018 vor Augen. Doch die Übung bestätigte, dass die Gemeinde über eine leistungsstarke und gut ausgerüstete Feuerwehr verfügt.

Angenommen wurde, dass beim Eintreffen der Wehr ein Vollbrand im zweiten Obergeschoss und im Dachstuhl des historischen Gebäudes ausgebrochen war und sich mehrere Personen im Gebäude befinden. Außerdem drohte die Ausbreitung des Brandes auf weitere Gebäudeteile. Für die zuerst eintreffende Einsatzleitung war schnell klar: Vorrang hat die Menschenrettung und alle Kräfte der Teninger Feuerwehr sind nötig.

Kaum eingetroffen, drangen erste Angriffstrupps unter Atemschutz zur Personensuche ins Gebäude vor. Dies war nicht ganz ungefährlich, galt es doch neben der Feuergefahr auch auf eventuelle herabfallende Trümmerteile zu achten. Erschwerend kam hinzu, dass das Obergeschoss und der Dachstuhl nur über enge und steile Treppen zu erreichen war. Zudem schlängelte sich ein Gewirr von Schlauchleitungen für die Brandbekämpfung an den Treppenaufgängen empor, die schnell zu Stolperfallen werden können. Besonders wichtig war für die Einsatzkräfte, die Kommunikation zu den leitenden Zug-und Gruppenführern aufrecht zu erhalten – zu ihrer eigenen Sicherheit und um Einsatzanweisungen zu erhalten.

Unter Leitung von DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Rolf Heitzmann garantierte die Sanitätsbereitschaft der DRK-Ortsgruppe Teningen eine zuverlässige Erste Hilfe-Betreuung der “verletzt” geborgenen Personen und der Einsatzkräfte.

Wegen der beengten Abstellmöglichkeiten der Einsatzfahrzeuge war darauf zu achten, dass die Fahrzeuge in der richtigen Reihenfolge aufgestellt wurden, damit zur Brandbekämpfung im Dachbereich und zur Abschirmung die Drehleiter eingesetzt werden konnte. Die Abteilung Köndringen unterstützte die Abteilung Teningen bei der Brandbekämpfung im Haupthaus und übernahm die Abschirmung der Scheune. Die Abteilung Nimburg-Bottingen schützte die Rückseite und einen Teil der Scheune. Heimbach wurde hauptsächlich zur Unterstützung und Bereitstellung weiterer Atemgeräteschutzträger und zur Sicherung von Museumsgegenständen eingesetzt.

Einsätze

Kontakt

Feuerwehr Teningen
Riegelerstr. 12
79331 Teningen

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