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Die Feuerwehr Teningen besteht seit 1975 aus den Abteilungen Teningen, Köndringen, Heimbach sowie Nimburg-Bottingen.

Letzte Einsätze

09.11.2019 um 18:30 Uhr Sicherheitswachdienst
09.11.2019 um 17:44 Uhr Unterstützung - Rettungsdienst
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Ehrenkreuz für Neumann

Teninger Feuerwehrleute wurden für Engagement ausgezeichnet.

TENINGEN (arr). Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Teningen am Samstag standen nicht nur Rückblicke auf dem Programm. Mehrere Mitglieder der Wehr wurden außerdem für ihr Engagement ausgezeichnet. Hauptbrandmeister Bruno Neumann wurde von Nico Zimmermann, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold für seinen Einsatz bei der Teninger Feuerwehr geehrt. Neumann ist seit 1986 in der kreisweiten Ausbildung von Maschinisten tätig. Bei der Abteilung der Teninger Feuerwehr ist er seit 32 Jahren im Haupt- und Ehrenamt als Gerätewart tätig. Zudem ist er seit 1987 auf Kreisebene Schiedsrichter bei Leistungswettbewerben. Von 1989 bis 1999 war er Abteilungskommandant der Abteilung Teningen, von 1996 bis 2011 Kommandant der Feuerwehr Teningen.

Claus Huber, Abteilungskommandant in Köndringen und stellvertretender Kommandant der Gesamtwehr, wurde mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes geehrt.

Engelbert Kläger, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister, war es außerdem eine Freude Ingo Böcherer (Abteilung Teningen), Michael Hassler (Köndringen) und Uwe Schillinger (Köndringen) das Feuerwehrehrenzeichen in Gold überreichen zu dürfen. Martin Schneider (Nimburg-Bottingen) bekam das Feuerwehrehrenzeichen in Silber überreicht.

27 Aktive wurden mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze geehrt:

  • Köndringen: Daniel Schwer, Florian Beck, Stefan Blust, Jörg Bühler, Timo Grafmüller, Andreas Engler, Stefan Brüstlin, Nico Zimmermann;
  • Teningen: Timo Hertkorn, Matthias Mayer, Florian Gremmelspacher, Regina Schmidt, David Meister, Frank Schumacher, Manfred Schmidt, Marc Mössinger, Mathias Brupbach, Ralf Schmidt;
  • Nimburg-Bottingen: Matthias Nahr, Manuel Pracht, Tobias Mick, Marco Traber, Philipp Reuker, Matthias Nahr;
  • Heimbach: Stefan Hügle, Kai Hügle, Matthias Klappich. Für 20 Jahre Mitgliedschaft im Spielmanns- und Musikzug der Feuerwehrabteilung Köndringen ehrte Kreisstabsführerin Bianca Buchelt Elke Lübcke, Stephanie Tritschler und Florian Beck.

Quelle: Badische Zeitung

Alle ziehen an einem Strang

Teninger Gesamtwehr bestätigt bei Übung ihre Leistungsfähigkeit.

TENINGEN. Zahlreiche Bürger beobachteten am Samstagnachmittag die Hauptübung der Feuerwehr. Gesamtwehrkommandant Lars Stukenbrock und seine Abteilungskommandanten hatten eine realitätsnahe Übungsannahme erstellt. Angesichts des Objekts, dem Heimatmuseum Menton, hatte manch einer die schrecklichen Bilder des Großbrandes an der Kirchstraße am 14. September 2018 vor Augen. Doch die Übung bestätigte, dass die Gemeinde über eine leistungsstarke und gut ausgerüstete Feuerwehr verfügt.

Angenommen wurde, dass beim Eintreffen der Wehr ein Vollbrand im zweiten Obergeschoss und im Dachstuhl des historischen Gebäudes ausgebrochen war und sich mehrere Personen im Gebäude befinden. Außerdem drohte die Ausbreitung des Brandes auf weitere Gebäudeteile. Für die zuerst eintreffende Einsatzleitung war schnell klar: Vorrang hat die Menschenrettung und alle Kräfte der Teninger Feuerwehr sind nötig.

100 Stunden pro Einsatzkraft

Die Feuerwehr Teningen blickt auf ein sehr arbeitsreiches Jahr mit 62 Einsätzen zurück.

2018 war für die Feuerwehr Teningen ein arbeitsreiches Jahr. Für die 62 Einsätze, 46 Sonderdienste, 35 Ausbildungen und sieben Sicherheitswachen wurden 4.630 Mannstunden geleistet. Pro Einsatzkraft bedeutet dies 100 Stunden oder umgerechnet 2,6 Vollzeitmitarbeiter. Die Einsatzkräfte waren nahezu zu jeder Tages- und Nachtzeit gefordert. Nicht selten stellte sich in Wohn- und Gewerbegebieten die Parksituation als ernstzunehmendes Problem heraus. Der Gemeindevollzugsdienst soll Verbesserung schaffen, da alle Appelle nutzlos scheinen, so Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker.

Vom Kleinbrand im Wald bis zum Großbrand an der Riegeler Straße, der Patientenrettungen mit der Drehleiter, Öl auf Gewässer, ausströmendes Gas und einer brennenden Gasflasche sowie der Hilfe bei einem schweren Verkehrsunfall reichte das Einsatzszenario. Insbesondere bei zwei Einsätzen zeigte sich, wie wichtig die gesetzlich vorgeschriebenen Brandmelder sind. So alarmierten Nachbarn aufgrund von Rauchgeruch und des Rauchmeldertons in der Nacht die Feuerwehr – der Bewohner lag schlafend auf der Couch, fünf Minuten später hätte man ihn kaum noch lebend vorgefunden. Ähnlich bei einem anderen Einsatz: Eine hilflose ältere Person wurde in einem komplett verrauchten Hausflur gefunden und gerettet – selbst hätte die gerettete Person keinen Notruf absetzen können.

Ein großes Lob habe sich die Teninger Feuerwehr beim Großbrand an der Riegeler Straße verdient. Hier zeigte sich, wie wichtig eine gut ausgebildete und ausgestattete Feuerwehr sei. Außerdem zeigte dieser Einsatz die Bedeutsamkeit der dezentralen Struktur, wodurch in kürzester Zeit auf alle Abteilungen zurückgegriffen werden konnte, kommentierte der stellvertretender Abteilungskommandant Matthias Brupbach. Zu den Einsätzen kamen zahlreiche Übungen und Ausbildungsabende. 2019 dürfte nicht weniger arbeitsreich werden. Zahlreiche Übungen und Ausbildungen stehen auf dem Programm und ein weiteres Fahrzeug soll beschafft werden.

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